Solarenergie

Meldepflicht für Photovoltaik-Anlagen

Neue gesetzliche Verpflichtung für Betreiber von Photovoltaikanlagen

Berlin
(SP) Seit dem 1. Januar 2009 müssen Betreiber von Photovoltaikanlagen der Bundesnetzagentur Standort und Leistung ihrer Anlage melden. "Nur wenn Betreiber ihre Anlage angezeigt haben, ist der jeweilige Netzbetreiber verpflichtet, den erzeugten Strom auf Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu vergüten", erläutert Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Meldepflicht umfasst Photovoltaikanlagen, die ab dem 1. Januar 2009 neu in Betrieb gehen. Anlagen, die bereits vor diesem Zeitpunkt in Betrieb genommen wurden, sind nicht zu melden. Dennoch erwartet die Bundesnetzagentur mehrere zehntausend Datenmeldungen pro Jahr. Ein entsprechendes Formular sowie Erläuterungen stehen auf der Internetseite der Bundesnetzagentur zur Verfügung.

Nach dem EEG sind die Vergütungssätze für Strom aus Erneuerbaren Energien einer jährlichen Degression unterworfen. Diese orientiert sich am Jahr der Inbetriebnahme der nach dem EEG geförderten Anlage. Je später die jeweilige Anlage in Betrieb geht, desto geringer ist der Vergütungssatz.

Die mit der Novellierung des EEG neu eingeführte Meldepflicht für Photovoltaikanlagen hat direkte Auswirkungen auf die Vergütungssätze für die Einspeisung des in den Anlagen erzeugten Stroms. "Die Degression, die für Photovoltaikanlagen gilt, ermittelt die Bundesnetzagentur anhand der ihr gemeldeten Leistung", sagt Kurth. "Je stärker der Zubau von Photovoltaikanlagen ist, desto höher wird die Degression sein und desto geringer der Vergütungssatz für im Folgejahr in Betrieb gehende Anlagen."

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht die von ihr für das Folgejahr ermittelten Degressions- und Vergütungssätze jährlich zum 31. Oktober im Bundesanzeiger.



Neuer Förderratgeber vom BDH erschienen

Viele Förderangebote zur Heizungsmodernisierung wurden jüngst erheblich umstrukturiert. Hier den Durchblick zu behalten fällt schwer. Den aktuelle Stand der Angebote fasst der jetzt erschienene "Leitfaden Förderprogramme" des Deutschen Heizungsindustrieverbandes BDH zusammen. Der Ratgeber fasst die aktuellen Förderangebote des Bundes für Bauherren und Sanierer kompakt zusammen. Er kann kostenlos als PDF-Dokument unter bdh-koeln.de aufgerufen werden.

Kampagne für Heizungsmodernisierer: Westfa sucht das Sonnenhaus

Unter dem Motto "Westfa sucht das Sonnenhaus" hat die Hagener Westfa GmbH eine Kampagne für Hausbesitzer und Heizungsmodernisierer gestartet, bei der das Unternehmen die weltweit erste 100%ige Solarkomplettheizung "Therma exklusiv" im Wert von 35.000 Euro vergibt. Bewerbungsschluss ist Mittwoch, 20. Oktober 2010.

Flachkollektoren mit Folien: Ökonomische Alternative zu Röhrenkollektoren?

Flachkollektoren müssen bei Betriebstemperaturen zwischen 70 und 120°C wirksamer, leichter und kostengünstiger werden. Nur so werden sie für eine breite Anwendung in der solaren Kühlung, solaren Nahwärme und in der solaren Prozesswärmeerzeugung attraktiv. Sowohl Vakuumröhrenkollektoren als auch die relativ schweren, doppeltverglasten Flachkollektoren weisen hier bereits sehr gute Wirkungsgrade auf. Das BINE-Projektinfo "Kunststoff-Folie isoliert Flachkollektor" (08/10) berichtet über die Forschung an Alternativen: Polymerfolien als Isolation in einfach verglasten Flachkollektoren - sowohl vor als auch hinter dem Absorber.

Solar-Frischwasserstation incl. Durchlauferhitzer zur zentralen Nacherwärmung

Der Lüneburger Durchlauferhitzer-Hersteller Clage hat bereits auf der Intersolar 2010 in München die neue Frischwasserstation Solartronic mit integriertem elektronischen Durchlauferhitzer zur zentralen Nacherwärmung vorgestellt. Das Gerät wird zentral an einen Trinkwasser- oder Pufferspeicher angeschlossen und übernimmt die Erwärmung von hygienisch einwandfreiem Trinkwasser.

Neustart für Systaic: Konzentration auf das Energiedach

Michael Viktor Kamp wurde mit sofortiger Wirkung zum weiteren Vorstandsmitglied der Düsseldorfer Systaic AG bestellt. Der Aufsichtsrat des Technologieunternehmens hat ihn am späten Abend des 6. August 2010 zum Vorsitzenden des Vorstands ernannt. Der 62-Jährige hat Systaic 2004 gegründet und als Geschäftsführer der Systaic Deutschland GmbH das Systaic Energiedach, ein dachintegriertes Energiesystem, zur Marktreife gebracht. Bereits vor dem Börsengang des Unternehmens 2007 hatte er sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, blieb aber als Berater und größter Aktionär der Systaic AG weiterhin verbunden. Der bisherige CEO Michael Pack übernimmt im Vorstand den Bereich Marketing und Vertrieb.

Neue Solarkollektoren von Clage

Auch für den Spezialisten für wirtschaftlich warmes Wasser, Clage, sind die erneuerbaren Energien ein bedeutender Baustein der zukünftigen Energieversorgung. Folgerichtig hat Clage einen eigenen Solarkollektor entwickelt, der ab sofort in Lüneburg hergestellt wird.

Aktualisierte VdZ-Infobroschüre 12 zum Marktanreizprogramm (MAP)

Nachdem das zwischenzeitlich von der Bundesregierung eingefrorene Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von Heizungsmodernisierungen (BAFA) Anfang Juli wieder freigegeben wurde, hat die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. ihre überarbeitete Info 12 zu den aktuellen Fördermitteln veröffentlicht.

Solare Klimaanlagen werden gefördert

Im Rahmen des Marktanreizprogrammes des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit werden Solarkollektoren für die Klimatisierung von Gebäuden auch weiterhin gefördert. Darauf weist aktuell das Fachinstitut Gebäude-Klima e.V. (FGK) hin.

Zeolith: Wie "Siedestein" Heizen effizienter macht

Wissen Sie, was ein Siedestein ist? Vermutlich nicht - dabei könnte es sich um einen wichtigen Baustein unserer künftigen Wärmeversorgung in Wohngebäuden handeln. Die Rede ist von Zeolith. Dieser Begriff leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet übersetzt "Siedestein". Diese Bezeichnung rührt daher, dass Zeolith - ein natürlich vorkommendes, umweltverträgliches Mineral - Wasser anzieht, wie ein Schwamm und dabei erhebliche Mengen Wärme abgibt. Vaillant beispielsweise nutzt diese Eigenschaft bei seiner Zeolith-Gas-WärmepumpezeoTHERM und macht damit Zeolith für die Wärmeversorgung in Gebäuden nutzbar. Selbst gegenüber moderner Brennwert-Heiztechnik kann der Hausbesitzer rund 35 Prozent Energie und ebenso viel Prozent Kohlendioxidemissionen einsparen.

Buchbesprechung: Welche Heizung braucht das Haus?

Welche Heizung braucht das Haus? Notwendige CO2-Reduzierung und ständig steigende Energiepreise stellen diese Frage für den Bauherrn und Hauseigentümer ganz nach vorne. Am Beispiel eines gebauten Referenzhauses werden für Neubau und Altbau auf der Grundlage der Energieeinsparverordnung und nach den Förderkriterien der Kreditanstalt für Wiederaufbau praxisnah aktuelle Gas-, Wärmepumpen- und Holzheizungen kombiniert, berechnet und miteinander verglichen.



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