|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
 |
Alles rund um die Ersatzkette für Motorkettensägen: Beim kaminholzratgeber.de gibt es jetzt eine kleine Kettenkunde: Damit man weiß, worauf man beim Kauf von Ersatzketten für die Motorkettensäge achten muss. Mehr unter Kettenkunde.
|
 |
|
|
|
 |
Ratingen (SP) Brennholz Deutschland, eine Brennholzhändler-Gemeinschaft, warnt mitten in der Heizsaison vor "Schnäppchen" beim Brennholz. Luftgetrocknete Ware stehe in aller Regel zu dieser Jahreszeit und vor allem mitten in einer Kälteperiode nicht mehr zur Verfügung. Daher: Vorsicht bei angeblichen "Schnäppchen", denn in einer starken Nachfragesituation gebe niemand sein Brennholz unter Wert ab. [Mehr bei www.kaminholzratgeber.de unter Brennholzpreise 2008/2009]
|
 |
|
|
|
 |
Ratingen (SP) Neu bei Kaminholzratgeber.de: Auf diesen Seiten gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Holzofen-Typen. Wer darüber nachdenkt, sich einen Kaminofen zuzulegen, sollte die vielen interessanten Möglichkeiten, die der Fachhandel und ganz besonders die Meisterbetriebe bieten, kennen. Mehr im Kaminofen-ABC bei Kaminholzratgeber.de, [mehr]
|
 |
|
|
|
 |
Berlin (SP) Um die Nachfrage nach Brennholz dauerhaft zu befriedigen, haben sich bundesweit Rohholzhändler zu der Gütegemeinschaft Brennholz e. V. (www.guetezeichen-brennholz.de) zusammengeschlossen. Das RAL-Anerkennungsverfahren konnte abgeschlossen und als RAL Gütezeichen Brennholz von RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (Sankt Augustin) anerkannt werden. Das teilte die Gütegemeinschaft Brennholz mit Sitz in Berlin und Büro in Wiesbaden mit.
Die Güte- und Prüfbestimmungen gelten für Brennholz, das für die energetische Nutzung vorgesehen ist. Unter Brennholz wird dabei natürlich gewachsenes Holz verstanden, das auf Länge geschnitten, gespalten oder zu Hackschnitzeln verarbeitet wird. Die Gütesicherung unterscheidet zwischen Scheitholz und Hackschnitzel und stellt spezifische Anforderungen an die Gesundheit und die Reinheit des Holzes - das Brennholz muss grundsätzlich frei von Fremdstoffen sein - sowie an die Mengenangaben. Bei den Hackschnitzeln werden Anforderungen an Herkunft, Produktion, Lagerung und Transport, Wassergehalt, Größe der Hackschnitzel und den Aschegehalt gestellt. Außerdem werden betriebliche und personelle Anforderungen an die Vertreiber gestellt, wobei die Gemeinschaft besonderes Augenmerk auf den Kunden-Service legt.
In einem weiteren Teil der Güte- und Prüfbestimmungen, der sich mit Scheitholz beschäftigt, definiert die Gütegemeinschaft sowohl die Bedingungen bezüglich Sortenreinheit, Holzarten, Abmessungen, Rinde und maximalem Wassergehalt als auch für Mengenangaben und Kleingebinde. Schnittholz ist hierbei nicht zulässig.
|
 |
|
|
|
 |
Bitz/Kreis Balingen/Baden-Württemberg (SP) Der Gemeinderat stimmte im Oktober 2008 über den Brennholzpreis ab und kam zum Beschluss, diesen wie im vorherigen Jahr bei 47,50. Euro inklusive MwSt zu belassen.
|
 |
|
|
|
 |
Driedorf/Westerwald (SP) Die Brennholzpreise 2008/2009 in der Gemeinde Driedorf/Westerwald: Der Gemeindevorstand hat den Brennholzpreis des vergangenen Jahres beibehalten. Danach sind für ein Raummeter Brennholz, gerückt am Weg, 55,00 € und für Industrieholz/Stammholz 44,00 €/fm zu zahlen. Für Schlagabraum wird ein Preis von 15,00 € je rm festgesetzt. Brennholzbestellungen nimmt die Gemeinde bis 30.01.2009 entgegen. Das Holz wird ausnahmslos aufgrund der Bestellungen an einheimische Bürger zugeteilt.
|
 |
|
|
|
 |
Reinheim (SP) Der Borreliose und FSME Bund Deutschland warnt vor der Zeckengefahr bei Tannenbäumen und Brennholz. Mehr bei www.kaminholzratgeber.de unter Zeckengefahr.
|
 |
|
|
|
 |
Was tun, wenn der Schornstein nicht richtig zieht? Hier gibt es einige Tipps, wenn die Bude voller Rauch ist und der Kaminofen nicht ordentlich brennen will, [mehr]
|
 |
|
|
|
 |
Landkreis Wunsiedel (SP) Im Fichtelgebirge ist die Welt noch in Ordnung - zumindest was die aktuellen Brennholzpreise angeht. Die privaten Waldbesitzer im Landkreis Wunsiedel verlangen zurzeit (Herbst 2008) zwischen 45 und 50 Euro für den Raummeter ofenfertiges Nadelholz. Dort war in den vergangenen fünf Jahren ein Preisanstieg von rund zehn bis 15 Euro zu verzeichnen. Doch liegen die Preise im Fichtelgebirge immer noch weit unter denen, die in Südbayern verlangt werden.
Doch die Nachfrage steigt: Die Stadt Wunsiedel verlangt für den Raummeter aus dem Stadtwald beispielsweise ab 2009 zwei Euro mehr als bislang. Demnach wird beispielsweise für den Raummeter Nadelholz für Selbstwerber sechs Euro ohne Mehrwertsteuer verlangt. Für Zwei-Meter-Ware, die vom Waldweg abtransportiert werden kann, sind 25 Euro, ebenfalls ohne Mehrwertsteuer, fällig.
Die aktuellen Brennholzpreise in Reutlingen
Auch in Reutlingen/Baden-Württemberg steigen die Holzpreise leicht: Für Schichtholz sind künftig 60 Euro pro Raummeter zu zahlen (bisher 58 Euro), Brennholz lang kostet 52 Euro je Festmeter (bisher 50 Euro). Das Kreisforstamt schlägt den Gemeinden vor, Schichtholz für 65 Euro pro Raummeter und Brennholz lang für 52 Euro pro Festmeter (50 Euro bei Abnahme von über dreißig Festmetern) anzubieten.
Die aktuellen Brennholzpreise in Lübeck
In der Hansestadt Lübeck zahlen Selbstwerber für Hartholz (Buche, Eiche, Ahorn) zwischen 15 und 30 Euro pro Raummeter. 75 Euro kostet das bereits gehackte Holz im Holzhof. Die große Nachfrage (eine Steigerung von 20 Prozent in den vergangenen zehn Jahren) hat die Brennholzpreise im Lübecker Stadtforst seit 2005 um fast 100 Prozent in die Höhe schießen lassen.
|
 |
|
|
|
 |
Bad Salzungen / Thüringen (SP) Das Bad Salzunger Forstamt senkt sowohl die Preise für fertig aufbereitetes Brennholz als auch die Preise für zugewiesene Waldflächen, aus denen man Brennholz holen kann. Im vergangenen Jahr kostete der Festmeter aufbereitetes Laub-Brennholz 43 Euro, jetzt kostet er 40 Euro. Selbstwerber zahlten bisher zwischen 12 und 16 Euro je Festmeter - nun sind es elf bis 15 Euro. Die Staffelung erklärt sich durch die unterschiedliche Entfernung der angebotenen Waldabschnitte zum Weg. Für eine Fläche direkt am Weg werden 15 Euro pro Festmeter erhoben, wer etwas weiter in den Wald muss, zahlt 13 Euro, für Wege weiter als 60 Meter vom Weg entfernt, werden elf Euro pro Festmeter angesetzt. Die gesunkenen Preise erklären sich durch den günstigeren Ölpreis.
Infos und Terminabsprachen im Forstamt unter 0 36 95 / 6 21 80.
|
 |
|
|
|
 |
Duisburg-Rheinhausen (SP) Eine Feinstaubreduzierung verspricht die Hark GmbH & Co. KG aus Duisburg mit ihrer neuen „ECOplus“Serie. Die als neuartig angepriesene Verbrennungstechnik reduziere Feinstaub "als erste Feuerstätte weltweit" "wirkungsvoll und ohne externe Hilfs-Apparaturen sowie ohne Stromverbrauch". Bei niedrigstem Brennstoffeinsatz und Staubanteil erreichten die Kaminöfen einen Wirkungsgrad von 88 Prozent. Nutzern wird ein bis zu 40 Prozent geringerer Holzverbrauch versprochen.
Die Bundesregierung plant, die BImSchV (Bundesimmisionsschutz-Verordnung) in zwei Schritten zu novellieren, indem sie die Grenzwerte voraussichtlich 2009 und 2015 verschärft. ECOplus ist ein System mit fünf Komponenten: Schaumkeramik-Filtertechnik, Gussmulde, Feuerraumauskleidung, Luftführung und Nachverbrennung. Eine besondere Formgebung kennzeichnet die Gussmulde und die Feuerraumauskleidung besteht aus hochfester, heller und sehr glatter Spezialkeramik. Hinzu kommt eine Luftführung mit gezielt zugegebener Nachverbrennungsluft. Schräg im Kaminofen angeordnete offenporige Schaumkeramik-Filterplatten sammeln den Staub. Dieser verglüht dann ohne Rückstände. Der Wirkungsgrad betrage 88 Prozent. Im Gegensatz dazu wiesen aktuelle DIN Plus geprüfte Kamine einen Wirkungsgrad von nur 75 Prozent auf. Das System reduziere die Staubmenge auf 21 mg/m3; und den CO-Ausstoß auf 875 mg/m3;. Die geplante Verordnung verlangt 2015 voraussichtlich einen Grenzwert von 40 mg/m3; bei der Staubmenge und 1250 mg/m3; für den CO-Ausstoß, ECOplus liegt also heute schon deutlich darunter.
|
 |
|
|
|
 |
Frankfurt (SP) Wer sich darüber informieren möchte, ob seine häusliche Feuerstätte auch die Emissionsgrenzwerte einhält, die der Referentenentwurf zur Novellierung der 1. BImSchV (Bundesimmissionsschutz-Verordnung) vorsieht, kann dies im Internet recherchieren. Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hat in Zusammenarbeit mit den Herstellern von Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkaminen sowie Pellet-Einzelöfen eine umfassende Online-Datenbank aufgebaut. Dort können sich Verbraucher, Handwerker, Schornsteinfeger und Behörden unter www.hki-online.de über die einzelnen Gerätetypen und deren Messergebnisse informieren.
Jede häusliche Feuerstätte für feste Brennstoffe, die neu auf den Markt kommt, wird von einer der sieben staatlich benannten deutschen oder einer europäischen Prüfstelle gemäß den zutreffenden DIN- und EN-Normen einer herstellerneutralen Typprüfung unterzogen. So ist in jedem Fall gewährleistet, dass die Geräte ordnungsgemäß arbeiten und die Sicherheitsbestimmungen erfüllen. Vor einem Eintrag in die Datenbank überprüft und bewertet der HKI nochmals, in wieweit die geplanten Normen erfüllt werden. Dazu reicht der Hersteller die Prüfberichte einschließlich der Aufstell- und Bedienungsanleitung sowie die CE-Konformitätserklärung beim HKI ein. Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. bietet einen "Kleinen Leitfaden" zur Anschaffung, zum Einbau und zum Betrieb von Feuerstätten an. Die Broschüre steht unter www.hki-online.de zum Download bereit.
|
 |
|
|
|
 |
Ratingen (SP) Neu: Bezirksschornsteinfegermeister und Ofensetzer Roland Adams gibt exklusiv für Kaminholzratgeber.de wertvolle Tipps und Hinweise für gefahrlose und stressfreie Kaminabende, [mehr unter Tipps]
|
 |
|
|
|
 |
Nach einer aktuellen Recherche (Dezember 2008) der Markt-Redaktion vom NDR-Fernsehen enthalten in Papier eingepackte Holz-Briketts zwischen 57 und 70 Prozent Paraffin-Zusätze und sind deshalb laut Bundesumweltministerium nicht erlaubt. Sie gelten als hochgefährlich, hochtoxisch und als enorme Dreckschleudern. [mehr]
|
 |
|
|
|
 |
Rödinghausen (SP) Ein neuartiges Spaltgerät verspricht Holz spalten ohne unnötigen Kraftaufwand: Die Firma Firepoint in Rödinghausen hat den "Power-Spalter" erfunden, der auch die Schwerkraft beim Spalten von Holzscheiten nutzt. Mehr unter "Holz spalten" im Brennholz-Ratgeber-Portal www.kaminholzratgeber.de.
|
 |
|
|
|
 |
Köln (SP) Wer sich darüber informieren möchte, welcher Brennstoff am günstigsten ist, steht vor einem Problem: Er muss gewissermaßen "Äpfel mit Birnen" vergleichen. Denn während Öl in Litern gemessen und Gas in Kilowattstunden berechnet wird, wiegt man Kohle oder Briketts in Kilogramm.
Um die Preise der einzelnen Brennstoffe dennoch miteinander vergleichen zu können, hat die Rheinbraun Brennstoff GmbH unter www.heizprofi.com einen Gratis-Preisrechner als Download (Excel) ins Internet gestellt. Damit lässt sich auf einen Blick feststellen, welche Energie günstiger oder teurer ist - wenn man den Preis zumindest eines Brennstoffes kennt.
Wenn zum Beispiel 10 kg Braunkohlenbriketts 2,50 Euro kosten, darf ein Liter Heizöl nicht teurer sein als 46 Cent. Liegt der Heizölpreis hingegen darüber, sind die Braunkohlenbriketts in diesem Fall günstiger. Wer also den Preisvergleich startet, kann sich leicht ausrechnen, wie lange er mit 50 Euro seine Wohnung heizen kann. Je nach Marktpreis und Energieart kann der Unterschied mehrere Tage betragen: Erdgas reicht etwa für fünf Tage, Heizöl für sechs Tage, Kohlebriketts immerhin für zehn Tage. Ähnlich weit wie mit Briketts kommt mit Holz.
Und auch den direkten Vergleich mit Holz müssen Kohlebriketts nach Rheinbraun-Angaben nicht scheuen: So habe ein kompaktes 10 kg-Bündel Kaminbriketts der Marke "Heizprofi" den gleichen Energiegehalt wie zwei große Raschelsäcke Scheitholz (handelsübliche Raschelsäcke mit Mischholz und einer Restfeuchte von unter 20 Prozent, etwa rund acht Kilogramm Holz pro Sack).
Infos: www.heizprofi.com
|
 |
|
|
|
 |
Frankfurt (SP) Wer mit Holzscheiten, Holzbriketts oder Pellets heizt, befindet sich nicht "auf dem Holzweg". Ganz im Gegenteil: Der nachwachsende heimische Rohstoff ist in jedem Fall günstiger als fossile Energieträger. Anders als Holz belasten diese bei ihrer Verbrennung zudem das Klima.
Die erneuerbare Energie aus unseren Wäldern hat nämlich noch einen weiteren Vorteil. Holz ist CO2-neutral. Es gibt immer nur soviel Kohlendioxid ab, wie zuvor der Baum aus der Luft aufgenommen hat.Dabei ist es gleichgültig, ob Holz verbrennt oder im Wald verrottet - die Kohlendioxidabgabe bleibt gleich. Neben Sonnenlicht, Wasser und Mineralien benötigen Bäume wie alle anderen Pflanzen CO2 für ihr Wachstum und filtern es aus der Luft. Auf diese Weise entsteht ein natürlicher geschlossener Kreislauf, der dem Treibhauseffekt entgegen wirkt.
Moderne Technik, traditionelle Energie
Moderne Techniken und Geräte sorgen heute dafür, dass mit der Holzenergie nicht nur die Wohnung geheizt, sondern auch geduscht oder gekocht werden kann. Wasserführende Kaminöfen mit Pufferspeicher zum Beispiel lassen sich mit dem bestehenden Heizungssystem verbinden und können für die Warmwasserbereitung genutzt werden. Auch für den Betrieb einer Fußbodenheizung sind sie geeignet. Auf modernen Küchenherden mit Holzfeuerung wiederum lässt es sich auf traditionelle Weise preisgünstig kochen, braten und backen - mit allem Komfort, bis hin zum Cerankochfeld.
Weitere Informationen zu modernen Feuerstätten bietet der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. unter www.hki-online.de. Dort findet sich auch eine kostenlose Datenbank mit den Prüfmerkmalen einzelner Gerätetypen hinsichtlich Emissionen und Wirkungsgrad.
|
 |
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
 |
Brilon (JoPr) Aufsehen erregt derzeit der Briloner Bürgerwald (Sauerland), den „Kyrill“ übel zugerichtet hatte: Die Bürger der Stadt sowie lokale Unternehmen und zahlreiche Kurgäste und Urlauber pflanzen dort mehr als 50.000 Bäume oder übernehmen eine Baumpatenschaft. Auf diese Weise werden insgesamt 30 Baumarten – von der Aspe bis zum Zuckerahorn – einen neuen Waldbestand bilden, der in seiner Zusammensetzung weitgehend dem ursprünglichen deutschen Mischwald entspricht, ergänzt durch einige exotische Arten wie den seltenen Urweltmammutbaum, den asiatischen Ginkgo und die während der letzten Eiszeit in Europa ausgestorbene Douglasie.
Einer der Baumpaten ist Uwe Drooff, der auf einem eigenen Waldgrundstück die Aufforstungspläne für den Bürgerwald unterstützen möchte. Der 57-jährige, der in Brilon Kaminöfen produziert, lässt für jeden verkauften Kaminofen einen Baum pflanzen.
Brilon verfügt als Kommune mit 7.750 Hektar Waldbestand in Gemeindebesitz über den größten Stadtwald Deutschlands und war von dem Jahrhundertorkan, der im Januar 2007 über Europa hinwegfegte, in besonderem Maße betroffen. Binnen Stunden wurden 500.000 Festmeter Holz umgeknickt, was dem normalen Einschlag von zehn Jahren entspricht und einen Schaden von zeh Millionen Euro verursacht hat.
Infos unter www.bwt-brilon.de und www.waelder-brauchen-baeume.de.
|
 |
|
|
|
 |
Wenn die Mitglieder einer Eigentümergemeinschaft die Heizungsanlage modernisieren wollen oder sich eine Solaranlage aufs Dach setzen wollen, reicht bereits ein Mehrheitsbeschluss aus. Querulanten haben keine Chance mehr.
Das im Juli 2007 in Kraft getretene neue Wohnungseigentumsgesetz schafft neue Voraussetzungen für die Beschlussfassung von Eigentümergemeinschaften. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) weist darauf hin, dass sich dadurch auch die Bedingungen für die energetische Sanierung von Gebäuden verbessern. Bisher mussten für eine Vielzahl von Entscheidungen einstimmige Beschlüsse herbeigeführt werden. Künftig reicht in der Eigentümerversammlung eine Dreiviertelmehrheit aus, um den Austausch einer veralteten Heizungsanlage zu beschließen oder andere energiesparende Maßnahmen in Gang zu setzen. Blockademöglichkeiten einzelner Eigentümer sind durch das neue Gesetz deutlich eingeschränkt.
Künftig können die Wohnungseigentümer beispielsweise mit Mehrheit auch über die Verteilung von Betriebs- und Verwaltungskosten entscheiden. Sie können dabei etwa einen Maßstab zugrunde legen, der sich am individuellen Verbrauch orientiert. Die Wohnungseigentümer können ferner bei der Umlage von Kosten für eine Instandhaltungs- oder Baumaßnahme von der gesetzlichen Verteilung nach Miteigentumsanteilen abweichen. Dies führt zu gerechteren Ergebnissen, da es künftig auf den Nutzen für die einzelnen Miteigentümer ankommt. Qualifizierte Mehrheitsentscheidungen sind auch möglich, wenn die Wohnungseigentümer ihr gemeinschaftliches Eigentum an den Stand der Technik anpassen wollen, etwa durch den Einbau eines Fahrstuhls oder durch Maßnahmen zur Energieeinsparung und Schadstoffreduzierung. Für alle diese Maßnahmen war bisher grundsätzlich Einstimmigkeit erforderlich.
Wichtig: Zu beachten ist jedoch, dass die Dreiviertelmehrheit in der Versammlung mindestens die Hälfte aller Miteigentumsanteile repräsentiert.
Pressemitteilung des Bundesjustizministeriums
Download des Wohnungseigentümergesetzes (WEG 2007). [123 KB]
|
 |
|
|
|
 |
Keine Angst vor neuen Feinstaubregelungen - vor 2014 wird ihre Anwendung nicht zwingend. Altanlagen mit Bestandsschutz sind nicht betroffen
Friedberg Nach einer Übergangsfrist bis 2014 sollen alle Einzelraumfeuerungsanlagen nicht mehr als 100 mg/m3; Feinstaub ausstoßen. Das teilte die Initiative Pro Schornstein e.V. in Friedberg mit. Haben alte Feuerstätten zu hohe Emissionswerte, muss der Betreiber sie mit einem Abgasfilter versehen oder stilllegen.
Heute erhältliche Kaminöfen, Kachelöfen oder Pelletheizungen erfüllen bereits fast immer- unabhängig von der Preisklasse - die geforderten Grenzwerte. Ihnen droht weder Stilllegung noch Filterzwang. Käufer sollten deshalb gezielt auf niedrigem Feinstaub- und CO2 –Ausstoß achten. Kennzeichen für Qualitätsmerkmale sind die Qualitätssiegel DINplus, Blauer Engel und das EFA-Siegel.
Holzheizungen sind eine preiswerte und umweltfreundliche Alternative zu Öl- oder Gasheizungen. Als Hauptheizung werden sie auch in Zukunft von vielen Stellen finanziell gefördert, als Einzelraumheizung sorgen sie für Wärme, wenn die Hauptheizung z. B. durch Stromausfall versagt. Sie brauchen aber einen zuverlässigen Schornstein, der ständige Temperaturwechsel, säurehaltige Kondensate und im Fall eines Rußbrandes extrem hohe Temperaturen aushält. Wegen seiner langen Lebensdauer empfehlen Experten einen mehrschaligen Schornstein mit keramischem Innenrohr zu wählen.
Einen Flyer zum Thema Feinstaub und weitere Informationen zum Schornstein erhält man kostenfrei bei der Initiative Pro Schornstein e.V., 86316 Friedberg, Falkensteinstr. 9, Tel.: 0821/7849775 oder unter info@proschornstein.de.
|
 |
|
|
|
 |
Was muss man beachten, wenn man einen Kaminofen installiert? Auf diesen Seiten von www.brennholztipps.de gibt es grundlegende Informationen über Vorschriften, Technik und Berechnungen. Auch die Frage, wie der Selbstbauer ein Loch in einen High-tech-Schornstein zum Beispiel von Schiedel bekommt, wird beantwortet.
|
 |
|
|
|
|
 |
September 2008: Buche kostet durchschnittlich 68 Euro pro SRM
Warrstein Die Brennholzhändler-Gemeinschaft brennholz-deutschland.de hat im Rahmen einer Umfrage unter 150 Brennholzhändlern aus allen Teilen Deutschlands einen Durchschnittspreis für Brennholz - Buche trocken - ermittelt. Der Durchschnittspreis für trockene Buche, 33 cm, jeweils ab Werk liegt bei 68 Euro inkl. Mehrwertsteuer.
Deutschlandweit ergibt sich dabei ein Preisgefälle von rund zwölf Euro, wobei die Preise in aller Regel auf den Einkaufspreisen beim Rohholz basieren. In absoluten Buchen-Mangelgebieten oder in Großstadtnähe liegt der Preis bei 72 Euro pro Schüttraummeter und teils sogar höher. Händler, die kurze Transportwege innerhalb eines Buchengebietes nutzen können, sind in der Lage die trockene Buche ab 60 Euro anzubieten.
Auch im Kyrill-Land NRW ist von einem Preisverfall nichts zu spüren: 64 bis 69 Euro.
Bei der Gräflich von Spee'sche Forstbetrieben Heltorf (Düsseldorf) gibt es ofenfertiges Buchen-Kaminholz für 90 Euro pro Raummeter.
Alle Preise, ermittelt von Brennholz Deutschland [mehr]
|
 |
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
 |
August 2008: Robert Ebner ist bester Sportholzfäller Deutschlands
Marburg (SP) Neuer Deutscher Meister der STIHL® TIMBERSPORTS® SERIES ist Robert Ebner. Vor 6000 Zuschauern verwies der 23-Jährige aus Ottelmannshausen in der Rhön den Titelverteidiger Dirk Braun aus Winterberg auf den zweiten Platz. Den dritten Rang beim Wettkampf der besten deutschen Sportholzfäller im Marburger Georg-Gaßmann-Stadion sicherte sich Wolfgang Kraus aus Regenstauff.
Nach der ersten Hälfte des Wettbewerbs sah alles nach einem deutlichen Sieg von Robert Ebner aus. Der Bayer gewann die Disziplinen Springboard, STIHL Stock Saw und Standing Block Chop und schaffte damit einen optimalen Start in den Wettkampf. In den nächsten beiden Disziplinen zeigte dann der Titelverteidiger Dirk Braun sein Können. Bei der Single Buck und dem Underhand Chop spielte der Winterberger seine ganze Erfahrung aus und konnte den Abstand auf den in Führung liegenden Ebner verkürzen.
Wie schon bei der Deutschen Meisterschaft im vergangenen Jahr brachte die letzte Disziplin die Entscheidung zwischen den beiden Athleten. Im Vorjahr hatte sich Dirk Braun noch an dem in Führung liegenden Robert Ebner vorbei schieben können. Dieses Mal trat der Titelverteidiger zuerst an. Doch dem dreimaligen Deutschen Meister passierte das Schlimmstmögliche. Er schaffte es erst nach mehreren Versuchen, die 62 PS starke Hot Saw anzuwerfen. „Ich habe beim Zug am Startseil nicht genug Kraft aufgebracht“, so Brauns Erklärung. Somit war der Weg für Robert Ebner auf das oberste Siegertreppchen frei. Er beendete seinen Wettkampf mit einer weiteren Bestzeit und siegte somit am Ende doch deutlich vor seinem Konkurrenten. Dirk Braun zeigte sich als fairer Verlierer: „Heute hat der Bessere gewonnen.“ Der Winterberger setzt den Fokus nun auf die Verteidigung seines Europameister-Titels. Auf die Europameisterschaft in Österreich Anfang September freut sich auch der neue Deutsche Meister Robert Ebner. „Ich kann es nicht glauben. Für mich wird ein Traum wahr. Dass ich Deutschland bei der EM vertreten darf, ist eine große Ehre für mich“, so Ebner. Komplettiert wird die deutsche EM-Mannschaft durch Wolfgang Kraus, den deutschen Rekordmeister Werner Brohammer sowie den Ersatzmann Ralf Dengler. Als amtierender Deutscher Meister wird Robert Ebner Ende September auch bei der Weltmeisterschaft im irischen Kilkenny für Deutschland an den Start gehen.
Deutsche Nachwuchsmeisterschaft und Staffelwettbewerb
Die bereits am Morgen ausgetragene offene Nachwuchsmeisterschaft konnte der erst 17-jährige Österreicher Patrick Poiss für sich entscheiden. Zweiter wurde der Deutsche Michael Hoffmann vor seinem Landsmann Thomas Voss. Den abendlichen Staffelwettbewerb gewann das Team rund um den neuen Deutschen Meister Robert Ebner. Dieser zeigte gemeinsam mit Stefan Stark, Karlheinz Dengler und Matthias Weiner nochmals eine starke Leistung.
|
 |
|
|
|
 |
28. Juni: Bundestag lockert das Schornsteinfeger-Monopol - Kritik an halbherziger Umsetzung
Berlin (SP) Das Kehrmonopol für die etwa 20 000 deutschen Schornsteinfeger aus dem Jahr 1935 wird auf Druck der EU-Kommission gelockert. Sie hatten bisher keine Konkurrenz. Die SPD/CDU-Koalition wagt es aber nicht, dem Berufsstand auf einen Streich alle Privilegien zu nehmen. Die Kritiker sprechen von einer "Mogelpackung", die Verbraucher durch steigende Gebühren und unsinnige Doppelprüfungen Millionen koste.
Die Neuerungen: Jeder freiwerdende Kehrbezirk wird ab 2010 alle sieben Jahre neu vergeben. Amtierende Bezirksschornsteinfeger genießen aber bis 2014 Bestandsschutz. Jeder Haus- und Wohnungseigentümer kann selbst bestimmen, welcher "Schorni" Ofen oder Kamin reinigt.
Hausbesitzer und Verbraucherschützer sind besonders sauer, dass die Koalition die Praxis der doppelten Messungen nicht unterbunden hat. So prüft ein Fachbetrieb beim Einbau eines neuen Kessels oder einer Gastherme, ob das Gerät einwandfrei arbeitet und nicht zu viele Abgase durch den Schornstein pustet. Dann wiederholt der Schornsteinfeger bei seiner Routinekontrolle alles.
Heftig kritisiert werden auch die Prüfintervalle. Laut Gesetz findet die "Feuerstättenschau" in Zukunft alle dreieinhalb Jahre statt - und nicht mehr erst nach fünf Jahren. "Das Geld der Verbraucher wird buchstäblich durch den Schornstein geblasen", schimpft FDP-Mittelstandsexperte Paul Friedhoff.
Nach Ansicht der Immobilienbranche verpasst die Regierung die Chance, das Schornsteinfegerwesen komplett zu entrümpeln.
Der Zentralverband der Deutschen Schornsteinfeger gibt sich unschuldig: Jeder Handwerker könne bei entsprechender Qualifikation Fegerdienste anbieten und sich um einen Kehrbezirk bewerben. Auch müssten Heizungs- und Sanitärhandwerker nicht fürchten, dass man mssenhaft in andere Gewerke einbreche.
Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) sagte, dass ein Schornsteinfeger auch "hoheitliche Aufgaben" erfülle. In dem vom Bundeskabinett beschlossenen „Klimapaket II“ sollen Schornsteinfeger Hauseigentümer künftig auch bei der Einhaltung von Energiestandards überwachen.
Schon seit einigen Jahren verpflichtet die Energieeinsparverordnung (Enev) Eigentümer, alte Heizkessel auszutauschen und Rohre und Geschossdecken zu dämmen. Bei Neubauten und bei größeren Umbauten müssen die Bauherren energiesparende Technik verwenden. Häuser, die vom Eigentümer selbst genutzt werden und nicht mehr als zwei Wohnungen haben, sind davon ausgenommen. Bislang wurde die Einhaltung der Vorschriften jedoch offenbar kaum kontrolliert. Der Schornsteinfeger soll bei seinen Hausbesuchen aber künftig überwachen, ob die strengen Vorschriften beim Energiesparen eingehalten werden: Sieht er marode Heizungen, schlecht gedämmte Wände und trifft auf sture Eigentümer, kann er Druck machen und den Klimasünder im ärgsten Fall bei den Behörden "anschwärzen". Es drohen Bußgelder bis 50 000 Euro.
Umweltminister Gabriel (SPD) bemängelte bei der Vorstellung des Klimapakets II ein „massives Vollzugsdefizit“.
Auf Internetseiten wie www.schornsteinfegerfrei.de und www.kontra-schornsteinfeger.de lassen Bürger ihrem Ärger freien Lauf. Im Kern richtet sich die Kritik gegen das 1935 von den Nationalsozialisten eingeführte „Kehrmonopol“. Das Gesetz über das Schornsteinfegerwesen teilt Deutschland in rund 8000 Kehrbezirke ein. Ein Dorn im Auge sind vielen Bürgern nicht nur die exklusiven Kontrollbefugnisse, sondern auch die faktische Unkündbarkeit in der Branche. Nach Lehre, Gesellenzeit und Meisterausbildung bekommen Schornsteinfeger ihren Kehrbezirk nach zwölf bis 15 Jahren Wartezeit bis zum Rentenalter zugeteilt. Konkurrenz müssen sie dann nicht mehr fürchten. Und da die Hauseigentümer verpflichtet sind, auch moderne Heizungen und Schornsteine gegen Gebühren in regelmäßigen Abständen überprüfen zu lassen, können Bezirksschornsteinfeger mit einem Einkommen von rund 40.000 Euro brutto im Jahr rechnen - bislang jedenfalls.
Bürger befürchten nun steigende Gebühren wegen de bürokratischen Mehraufwandes. Auch der Nationale Normenkontrollrat, den die große Koalition vor zwei Jahren für den Bürokratieabbau eingesetzt hat, kritisiert in seiner Stellungnahme, die Neuregelung führe zu „bürokratischen Mehrbelastungen“. Der Rat plädiert dafür, sich bei der Kontrolle von Heizanlagen auf Stichproben zu beschränken und bedauert, dass dies dem Wirtschaftsministerium nicht genüge.
Fazit: Die deutschen "Schornis" haben es dank aktiver Lobby-Arbeit bei den Abgeordneten geschafft, ihr Monopol weitestgehend zu erhalten.
|
 |
|
|
|
 |
18. Juni 2008: Energie sparen und die Nutzung erneuerbarer Energien wird weiterhin unterstützt
Berlin Der ursprünglich bis zum 30. Juni 2008 befristete Bonus für den Heizkesseltausch bleibt nicht nur bis 31. Dezember 2009 erhalten, sondern wird nach Angaben des Bundesumweltministeriums sogar erweitert. Er wird gewährt, wenn im Zuge der Neuinstallation einer Solarwärmeanlage ein konventioneller Heizkessel durch ein Brennwertgerät ersetzt wird.
Dieser auch als "Klima-Prämie" bezeichnete Zuschuss im Rahmen des "Marktanreizprogramms zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" (MAP) beträgt 750 Euro, wenn das Brennwertgerät gemeinsam mit einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung installiert wird. Dient die Solaranlage nur der Warmwasserbereitung, gibt der Staat künftig 375 Euro für das neue Brennwertgerät dazu. Bislang gingen Heizungsmodernisierer bei dieser kleineren Solarvariante leer aus.
Zusammen mit der Solarförderung (je Quadratmeter Kollektorfläche bis zu 105 Euro, mindestens aber 410 Euro) und der steuerlichen Geltendmachung der handwerklichen Lohnkosten (Maximalerstattung 600 Euro) beteiligt sich der Staat zu fast einem Fünftel an der Investitionssumme für eine sparsame Öl-Brennwertheizung mit einer zwölf Quadratmeter großen Solaranlage.
Damit sind die Fördermöglichkeiten aber noch nicht ausgeschöpft. Denn auch für energiesparende Heizungskomponenten sind "Klima-Prämien" vorgesehen. Werden besonders effiziente Solarpumpen eingebaut, zahlt der Staat je Pumpe 50 Euro Zuschuss. Und eine verbrauchsarme Umwälzpumpe mit dem Energielabel der Klasse A wird mit 200 Euro gefördert. Voraussetzung: Ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage muss durchgeführt und vom Fachhandwerker bestätigt werden.
Oftmals können weitere Fördermittel von Bundesländern oder Kommunen den staatlichen Finanzierungsbeitrag noch weiter erhöhen. Und nach wie vor kann die Anschaffung der Öl-Brennwertheizung mit Solarthermie über zinsgünstige Darlehen der bundeseigenen KfW-Förderbank finanziert werden.
Alle für ein konkretes Modernisierungsprojekt in Frage kommenden Förderprogramme listet die Fördermittelabfrage des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung (IWO) unter www.oelheizung.info auf. Details zur "Klima-Prämie" für Solarwärme und Brennwertkessel unter: www.bafa.de. (ots)
April 2008: Aufgepasst beim Kauf von Solaranlagen - Kalk sorgt für hohe Wartungskosten
Köln (JoPr) Hersteller und Installateure von Solaranlagen verschweigen den Kunden häufig mögliche Probleme oder gar Mängel der eingebauten Anlagen. Das berichtete das WDR Wirtschaftsmagazin markt (Montag, 21.04.2008, 21 Uhr). So können in Gebieten mit hartem Wasser die Wärmetauscher in vielen Solaranlagen verkalken. Die Folge sind hohe Wartungskosten, die die Anlage unwirtschaftlich machen können. Doch weder Hersteller noch Installateure weisen die Kunden nach Recherchen von "markt" auf dieses Problem hin. Dadurch steigen schlimmstenfalls sogar am Ende die Öl- oder Gasrechnungen für den Heizkessel, da dieser durch das Kalkproblem sogar mehr Energie verbraucht.
Nach Einschätzung des staatlich vereidigten Sachverständigen Christian Keilholz hat die Branche derzeit ein generelles Qualitätsproblem. Eine gut konstruierte Solaranlage könne wirklich die Heizkosten spürbar senken. "Aber viele Solarmonteure sind nicht in der Lage, die passende Solaranlage für den individuellen Zweck zusammenzustellen und zu montieren." Wenn es später zu Problemen komme, versuchten sie häufig, den Mangel wegzudiskutieren oder durch Einstellungsveränderungen zu vertuschen.
In einem von "markt" geschilderten Fall hatte ein Verbraucher die Solaranlage eines Marktführers einbauen lassen, war jedoch weder vom Hersteller noch vom Installateur darauf aufmerksam gemacht worden, dass bei seinem sehr harten Trinkwasser die Anlage schnell verkalken kann. Nun hat er Entkalkungskosten von 600 bis 800 Euro pro Jahr - doch weder Hersteller noch Installateur sehen sich in der Lage, dem Mann zu helfen. (ots)
Februar 2008: 375 Euro Spenden bei Sägeaktion
Ratingen-Homberg/NRW (JoPr) Beim "Kettensägenmassaker" auf Gut Artzberg sind insgesamt 375 Euro für den Deutschen Kinderschutzbund zusammengekommen. Kaminbesitzer konnten sich mit Kettensägen und Äxten über Bäume hermachen, die der Orkan "Kyrill" vor einem Jahr gefällt hat und seitdem den Hof blockierten. Die Bäume waren zuvor aus den Wäldern gerückt worden. Der Kaminholzratgeber hatte die Aktion gemeinsam mit dem Landwirt in Ratingen organisiert.
Von den Holzstapeln ist der Großteil weg. Die Aktion verlief ohne Verletzungen - eine gute Ausbildung und Erfahrung machen sich eben bemerkbar. Die Teilnahmebedingungen sahen komplette Schutzausrüstung (PSA) und "Brennholzführerschein" vor.
Das Sägemehl, das schubkarrenweise angefallen ist, wird übrigens nach Holland verkauft, gemeinsam mit Häckselmaterial. Ein Hühnerzüchter schiebt es seinen Viechern unter - fürs Geschäftchen. Sind die Sägespäne "gesättigt", kommt alles wieder zurück nach Homberg, um als Dünger die Felder zu beleben.
Eine weitere Aktion ist nicht ausgeschlossen. Infos auf diesen Seiten und im RSS-Newsfeed: http://www.kaminholzratgeber.de/news.xml (Sie benötigen dazu einen Feedreader.)
Februar 2008: Feinstaub-Emissionen sinken - Kamin- und Kachelöfen heizen immer sauberer
Frankfurt am Main (ots) - Die Feinstaub-Emissionen häuslicher Feuerstätten für feste Brennstoffe - dazu zählen Kamin- und Kachelöfen ebenso wie Heizkamineinsätze mit geschlossenem Feuerraum - nehmen weiter ab. Dank moderner Verbrennungstechniken erzeugen fabrikneue Öfen heute zwei Drittel weniger Emissionen als Geräte, die vor 20 oder 30 Jahren gebaut worden sind. Darauf macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik aufmerksam.
Wer die Anschaffung eines neuen Gerätes plant, sollte beim Kauf nach den Emissionswerten fragen und auf eventuelle Zertifikate wie das DIN-Plus-Zeichen und die Erfüllung kommunaler Anforderungen achten. Außerdem wird vom HKI derzeit eine Online-Datenbank aufgebaut, auf der sich Verbraucher, Schornsteinfeger und Behörden im Internet unter www.hki-online.de über die einzelnen Gerätetypen und deren Messergebnisse informieren können. Diese werden von unabhängigen Prüfstellen ermittelt, bevor ein Gerät neu auf den Markt kommt.
Klimaneutrale Verbrennung: Holz erzeugt keine zusätzlichen Treibhausgase
Moderne Geräte sind so konstruiert, dass - dank einer optimalen Luftzufuhr - das Holz gleichmäßig verbrennt, wodurch die Emissionen stark zurückgehen. Hier hat die Verbrennungstechnik in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Hinzu kommt, dass die Verbrennung von Holz keine zusätzlichen Treibhausgase produziert. Da nur soviel Kohlendioxid freigesetzt wird wie der Baum während seines Wachstums zuvor aufgenommen hat und bei seiner natürlichen Zersetzung im Wald ohnehin wieder abgeben würde, gilt diese Form des Heizens somit zu Recht als klimaneutral.
Auf diese Weise tragen moderne Feuerstätten, die mit Holz betrieben werden, maßgeblich zur CO2-Entlastung bei. Allein im letzten Winter wurden von Privathaushalten 13,1 Millionen Tonnen Brennholz verfeuert. Dadurch konnte eine entsprechende Menge fossiler Brennstoffe eingespart werden, was zu einer Reduzierung von schätzungsweise zwölf Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen geführt hat. Auch für den Nachschub ist gesorgt: Mit 3,4 Milliarden Kubikmetern verfügt Deutschland über die größten Holzvorräte Europas. Und dank einer nachhaltigen Forstwirtschaft wächst jedes Jahr mehr Holz nach als verbraucht wird.
|
 |
|
|
|
 |
November 2007: Bundesregierung plant Grenzwerte für bestehende und neue Holzöfen
Mit der Novelle der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen – 1. BImSchV [249 KB]
– verfolgt das Bundesumweltministerium das Ziel, die Vorteile der regenerativen Energie zu nutzen und gleichzeitig die Luftbelastung durch Feinstaub zu reduzieren.
Der vorliegende Entwurf, der bereits Anfang 2008 in Kraft treten könnte, sieht erstmals Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid vor, die für Heizungsanlagen im Betrieb und für Einzelraumfeuerungsanlagen wie Kaminöfen oder Kachelofeneinsätze auf dem Prüfstand eingehalten werden müssen. Die novellierte Verordnung soll für alle Anlagen ab 4 Kilowatt gelten. "Diese Grenzwerte werden von modernen Pelletheizungen und Einzelraumfeuerungsanlagen ohne Staubfilter erreicht", so das Bundesumweltministerium. Ein typischer Kaminofen, der die Grenzwerte einhält, koste rund 500 bis 700 Euro. Der Grund: In neuen Anlagen lasse sich Holz – richtig geschichtet – effektiver verbrennen, so dass für die gleiche Wärme weniger Brennstoff benötigt werde.
Auch für bestehende Anlagen sollen bestimmte Grenzwerte festgelegt werden. Sofern für diese Anlagen eine Herstellerbescheinigung oder durch Vor-Ort-Messung die Einhaltung der Grenzwerte nachgewiesen werden kann, ist ein zeitlich unbegrenzter Betrieb möglich. Erst wenn dies nicht möglich ist, bedürfen die Einzelraumfeuerungsanlagen einer Nachrüstung oder müssen gegen eine emissionsarme Anlage im Rahmen eines langfristig angelegten Sanierungsprogramms in den Jahren 2014 bis 2024 ausgetauscht werden. Den Betreibern wird also genügend Zeit für die individuelle Planung eingeräumt. Denn wenn eine Nachrüstung oder ein Austausch ansteht, sind die Anlagen im Schnitt 30 Jahre alt. Private Kochherde, Backöfen, Badeöfen, offene Kamine sowie Öfen, die vor 1950 errichtet wurden, werden gänzlich vom Sanierungsprogramm ausgenommen.
Der Entwurf zur Novelle soll im Anfang 2008 dem Kabinett zugeleitet werden. Anschließend sieht das Verfahren die Beteiligung des Bundestages und des Bundesrates vor.
Die geplante Zeittafel
Bestehende Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe, die die Grenzwerte der Stufe 1 nicht einhalten, sollen nachgerüstet oder außer Betrieb genommen werden. Die Pflicht, diese Grenzwerte einzuhalten, trifft die alten Feuerungsanlagen schrittweise. Hier soll es einen langfristigen Zeitplan zur Außerbetriebnahme beziehungsweise zur Nachrüstung dieser Anlagen geben.
|
 |
|
|
|
 |
Zeitpunkt
der Typenprüfung
(lt. Typenschild) |
Zeitpunkt
der Nachrüstung bzw.
Außerbetriebnahme |
| Vor
dem 01.01.1975 oder Jahr der Typenprüfung nicht mehr feststellbar |
31.12.2014 |
| 01.01.1975
- 31.12.1984 |
31.12.2017 |
| 01.01.1985
– 31.12.1994 |
31.12.2020 |
| 01.01.1995
bis zum Inkrafttreten der Verordnung |
31.12.2024 |
|
 |
|
|
|
 |
Thema Feinstaub
Feinstaub ist nicht gleich Feinstaub, so C.A.R.M.E.N., das Centrale-Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk
Auszug:
"Je nach Quelle können sich Feinstäube hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung, Größe und Form beträchtlich voneinander unterscheiden. Dementsprechend sind gesundheitsbeeinträchtigende Wirkmechanismen komplex. So bestehen die Emissionen aus Dieselfahrzeugen vor allem aus Ruß, dem krebserzeugende, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe anhaften können. Im Zigarettenrauch konnten mehr als 4.000 verschiede giftige Bestandteile identifiziert werden. Auch an Küstenstandorten misst man hohe Feinstaubbelastungen, die allerdings zu einem Großteil aus Natriumchlorid-Aerosolen bestehen, denen sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird. Es bedarf also einer differenzierten Betrachtung und genaueren Analyse.
Ergebnisse zur Gesundheitsrelevanz
Sowohl die Umweltministerien als auch die Biomassebranche selbst haben die Feinstaubemissionen aus Biomassefeuerungen ins Visier genommen und Forschungsprojekte zur Qualität dieser Feinstäube angestoßen. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass bei der vollständigen Verbrennung von naturbelassenem Holz die Feinstäube hauptsächlich aus Salzen wie z. B. Kaliumchlorid bestehen, die wegen ihrer Wasserlöslichkeit in der Luft nicht beständig sind. Pelletfeuerungen kommen dem Ideal einer vollständigen Verbrennung schon recht nahe und der Ausstoß von Ruß und den potenziell krebserregenden organischen Kohlenwasserstoffen ist sehr gering. So konnte nachgewiesen werden, dass die Toxizität des Feinstaubs gegenüber Dieselruß um den Faktor 10 geringer ist. Angesichts der sonstigen Feinstaubbelastung, und sei es nur der Kerzenrauch am schön gedeckten Tisch, müssen Pelletheizungsbesitzer also nicht um die Gesundheit Ihrer Kinder fürchten."
(Hervorhebungen durch die Redaktion)
Weitere Informationen
UBA-Presseinformation „Feinstaub aus Kaminen und Holz-Öfen verringern“ unter: www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pd06-013.htm
Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes (UBA) "Die Nebenwirkungen der Behaglichkeit: Feinstaub aus Kamin und Holzofen", Download [60 KB]
|
 |
|
|
|
 |
Alle Infos beim Bundesumweltministerium, [mehr]
|
 |
|
 |
 |
|
|